Feuerbestattung
Eine Feuerbestattung setzt voraus, dass keine Zweifel an Identität und Todesursache des Verstorbenen vorliegen, deshalb braucht es auch einer gesonderten Genehmigung.
Die Verbrennung erfolgt in einem Krematorium. Selbstverständlich sind deutsche Krematoriumöfen so ausgelegt, dass nicht mehrere Verstorbene zur gleichen Zeit verbrannt werden.
Die Verbrennung ist Umweltschonened und auch später gilt die Asche als weniger naturbelastent, als die Verwesung des unverbrannten Leichnahms. Nach der etwa 90 minütigen Verbrennung kühlt die Asche ab und wird anschließend gemahlen damit sie in die Aschekapsel abgefüllt werden kann.
Da diese Aschekapsel nicht wirklich schön und würdevoll aussieht wird sie in eine Schmuckurne verpackt, die man sich vorher beim Bestatter ausgesucht hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich bei einer Feuerbestattung vom verstorbenen zu verabschieden:
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- Zum einen die vorherige Verabschiedung am sarg an einem individuellem Ort mit anschließender Überführung zum Krematorium,
- Zum anderen eineTrauerfeier mit der Urne und anschließender Beisetzung auf dem Friedhof,
außerdem kann bei einer anonymen Beisetzung die Asche auf einem dafür vorgesehenen Platz des Friedhofes (wenn vorhanden) verstreut werden. Oft wird die Urne in einem Erdgrab beigesetzt, aber es ist genauso möglich die Urne in einem kolumbarium, auch Urnenwand genannt, aufzubewahren .
Die Feuerbestattung wird schon lange in vielen Kulturen angewandt, aber genauso auch von anderen Kulturen verboten. Das Christentum hat sich lange gegen diese Art der Bestattung gewehrt, weil nach der "Zerstörung" des Körpers keine Auferstehung möglich sei. Daher galt die Verbrennung eher als Todesstrafe für Verbrecher und Sünder.
Nachdem das Christentum die Feuerbestattung zuließ entstand 1878 das erste Krematorium in Deutschland, heute gewinnt die Feurbestattung immer mehr an Bedeutung.


